Kleist-Museum in Kooperation mit kleist-digital.de

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HINWEISE

KLEIST.digital nutzt für die Suche eine XML-Datenbank (BaseX). Dies bedingt Möglichkeiten, aber auch Grenzen potentieller Suchabfragen.

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1. Folgende Platzhalter stehen zur Verfügung:

  • . ein Punkt steht für ein beliebiges Zeichen.
  • .? steht für kein oder genau ein Zeichen.
  • .* für kein oder mehrere Zeichen.
  • .+ für ein oder mehrere Zeichen.
  • .{min,max} für min- oder max-Anzahl von folgenden Zeichen.

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2. Zur Integration des Wortschatzportal der Universität Leipzig (WSL):

KLEIST.digital nutzt die Webservices des Wortschatzportals, um die Suche in folgenden Bereichen zu unterstützen. (Näheres zum Wortschatzportal finden Sie hier.)

  • Suche nach Wortformen. Die ermittelten Wortformen aus 425 Mio Einträgen des WSL werden mit dem Kleist-Wörterbuch (z. Z. über 35 tsd Einträge) abgeglichen. Nur die gemeinsame Schnittmenge wird für die Suchabfrage eingesetzt. Dies gilt auch für die folgenden Kontext-Suchen.
  • Suche nach Wortsynonymen. Diese Suche ist sehr aufwendig und dauert einige Sekunden. Der Ertrag ist unterschiedlich, abhängig von den gelieferten Begriffen. Es gibt im WSL zwei alternative Synonyme-Kataloge. Häufig lassen sich bessere Ergebnisse mit eigenen Begriffen erzielen (Verben im Infinitiv, Nomen im Nominativ Singular), die durch den Such-Modus ›Alle Wortformen suchen‹ geschickt werden.
  • Suche im Rahmen von Bedeutungsgruppen (Thesaurus). Hier gelten ebenfalls die obigen Erläuterungen.

Das Korpus des WSL basiert auf heute geschriebenem Deutsch (2011). Dies führt für die Nutzung durch KLEIST.digital zwangsläufig zu Einschränkungen. Viele ältere von Kleist benutzte Schreibformen oder Wörter sind im WSL nicht enthalten. Deshalb wird in der Suchabfrage zusätzlich ein eigenes Wörterbuch genutzt, in das die historischen und auch Kleists spezifische Schreibungen eingepflegt sind. Dieses Wörterbuch ist im Aufbau, aber noch nicht abgeschlossen. Bislang sind die häufigsten Wörter und Wortformen erfasst (mehr als 5 mal vorkommend). Im Zweifelsfall müssen die gesuchten Wortformen in der Suchabfrage manuell hinzugefügt werden, z. B.: für die Suche nach ›Eltern‹ müßte zusätzlich ›Ältern‹ eingegeben werden.

Bei der Suche nach Synonymen oder im Rahmen des Thesaurus kann jeweils nur ein einzelner Begriff gesucht werden. Bei der Suche nach Wortformen können beliebig viele Wörter eingegeben werden.

Der Einsatz von Platzhaltern kommt nur bei der Suche im Kleist-Korpus zur Anwendung, der WSL-Webservice lässt keine Platzhalter zu. Kombiniert mit einer WSL-Abfrage sind die min-max-Platzhalter (.{min,max}) im Kleist-Korpus nicht zulässig, sondern nur .* .+ und .?.

Zur Beachtung: Der WSL basiert auf korpuslinguistischen Verfahren. Worte und Wortformen werden nicht auf orthographische Richtigkeit geprüft. Insofern können in den Wortformlisten des WSL auch offensichtliche Falschschreibungen auftauchen. Allerdings werden diese beim Abgleich mit dem Kleist-Wörterbuch vor der eigentlichen Suche wieder herausgefiltert.

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3. Bekannte Probleme:

  • Die Wortstammreduktion ist Algorithmus-basiert, damit schnell aber auch nur eingeschränkt einsetzbar, da sie nicht über ein linguistisches Wörterbuch kontrolliert wird. Bessere Ergebnisse lassen sich häufig mit einem gezielten Einsatz von Platzhaltern, mit der Unscharfsuche oder den WSL-basierten Such-Modi erreichen.
  • Die Wortstamm-Reduktion ist nicht kompatibel mit der Aktivierung diakritischer Zeichen.
  • Die Suche nach Satzzeichen ist nicht möglich.