Kleist-Museum in Kooperation mit kleist-digital.de

„Kleist Ghonorez“

und

„Kleist Prinz Wilhelm“

2 Fonts zur Darstellung von Kleists Handschrift am Computer

Mit den Computer-Fonts „Kleist Ghonorez“ und „Kleist Prinz Wilhelm“ liegen erstmalig zwei Computerschriften vor, die Kleists Handschrift aus zwei sehr verschiedenen Schreibperioden simulieren. Realisiert sind beide Fonts auf Basis der Opentype-Schrifttechnologie, sie sind entsprechend als Schriften für Mac und Windows installierbar. Zusätzlich gibt es ein Web-Interface, in dem sich die Schriften direkt nutzen lassen.


Paris, d. 28t Juli, 1801.
Gnädigste Frau,
Erkennen Sie an diesen Zügen wohl noch die Schrift eines Jünglings, die seit sechs Jahren nicht mehr vor Ihren Augen erschien? Können Sie aus ihrer Form wohl noch, wie sonst, den Namen des Schriftstellers errathen, und regt sich dabei in Ihrer Seele wohl noch ein wenig von dem Wohlwollen, von dem sie ihm einst so viel schenkten? ±

Kleist an Adolphine von Werdeck, Paris, d. 28.7.1801

± Paris, d. 28t Juli, 1801.
Gnädigste Frau,
Erkennen Sie an diesen Zügen wohl noch die Schrift eines Jünglings, die seit sechs Jahren nicht mehr vor Ihren Augen erschien? Können Sie aus ihrer Form wohl noch, wie sonst, den Namen des Schriftstellers errathen, und regt sich dabei in Ihrer Seele wohl noch ein wenig von dem Wohlwollen, von dem sie ihm einst so viel schenkten?


Der Fall, in welchem ich Ew. Königliche Hoheit um Ihre gnädigste Protection bitte, ist dieser. ±±

Kleist an Wilhelm, Prinz von Preußen, Berlin, d. 20.5.1811

±± Der Fall, in welchem ich Ew. Königliche Hoheit um Ihre gnädigste Protection bitte, ist dieser.


Die Fonts im Vergleich zum Original

Fakt und Fake I: Font Kleist Ghonorez

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Fakt und Fake II: Font Kleist Prinz Wilhelm

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Zur Einführung

Kleists Handschrift(en)

Kleists Handschrift gilt als schwer lesbar. Dies liegt einerseits an der für heutige Leser*innen ungewohnten Schreibschrift, der deutschen Kurrent, wie sie um 1800 geschrieben wurde. Andererseits sind viele Stellen in Kleists Manuskripten schon deshalb schwer entzifferbar, da Kleist häufig einzelne Buchstaben bis hin zu ganzen Wörtern nur andeutungsweise ausschreibt. Erschwerend kommt hinzu, dass sich Kleists Handschrift im Laufe seines Lebens mehrfach, teilweise gravierend, verändert hat. Zwei Hauptperioden lassen sich hierbei bestimmen: eine frühe Periode von ca. 1799 bis ca. 1804/05 und eine späte Periode von ca. 1805/06 bis 1811. [Ein eigener Artikel wird sich ausführlich mit der Entwicklung von Kleists Handschrift und ihrem historischen Schreibkontext beschäftigen.] Für beide Perioden ist ein eigener Computer-Font entwickelt worden.

Referenz-Autographen

Als Referenz lagen Kleists Ghonorez-Autograph von 1802 und sein Brief an den preußischen Prinzen Wilhelm vom 20. Mai 1811 zugrunde. Das Ghonorez-Manuskript und der Prinzen-Brief sind jeweils typische Vertreter für die frühe und späte Handschrift Kleists, die deshalb als Grundlage für eine Digitalisierung ausgewählt wurden. Der Brief an Wilhelm, Prinz von Preußen, steht dabei für eine besonders rein geschriebene Form der späten Handschrift, während das Ghonorez-Manuskript eine große Formenvielfalt in unterschiedlichen Schreibmodi (von sorgfältig mit spitzer Feder ausgeschriebenen Buchstaben bis zu schnell hingeworfener Schrift mit eher stumpfer Feder) zeigt.

Jede Handschrift, so auch Kleists, variiert einzelne Buchstaben vielfältigst, kein Zeichen ist mit dem anderen vergleichbaren vollständig identisch. Eine Computerschrift reduziert diese Variantenvielfalt des einzelnen Buchstaben auf eine bestimmte Ausformung. Als Vorlage für die Digitalisierung wurden Formen gewählt, die zugleich typisch für Kleists Schreibweise sind und eher zu den ausgeschriebenen, durchdefinierten Varianten zählen. Das Ergebnis sind zwei Fonts, die in der Anmutung des Schriftbilds den Charakter von Kleists früher und später Periode spiegeln und insgesamt eine saubere Abschrift in Kleists eigener Hand erzeugen. Selbstredend können sie keine Kopien des Originals darstellen.

Opentype-Schrifttechnologie

Die adäquate Umsetzung einer Handschrift ist technisch nur mit der relativ neuen Opentype-Schrifttechnologie möglich. Bis zur Entwicklung dieser Technologie war die Handschriftenumsetzung nur stark vereinfacht, auf Basis von gedruckten Einzelbuchstaben möglich. Die Verbindungen zwischen den Buchstaben wurde allenfalls vorgetäuscht durch einen einheitlichen Verbindungsbogen.

Erst das Opentype-Format ermöglicht, verschiedene Varianten in der Handschrift abzubilden. Initiiert und entwickelt wurde die Technologie von Microsoft und Adobe (ab 1996) und ist heute in der Welt der Computerschrift-Formate neben dem TrueType-Format weltweiter Standard.

Damit jede/r die Kleist-Fonts sofort ohne Einschränkungen ausprobieren und nutzen kann, ist ein eigenes Web-Interface entwickelt worden: http://kleist-digital.de/kleist-handschriften-generator. [Für eine zukünftige Version des Web-Interface ist eine PDF-Exportfunktion geplant.]

Handschrift vs. Satzschrift

Handschriften zeichnen sich durch variierende kursive Verbindungen zwischen den Einzelbuchstaben aus. Das Opentype-Format ermöglicht die Abbildung dieser Verbindungen, allerdings wird die Umsetzung in einen Font entsprechend komplex, da für jeden Buchstaben die Verbindungselemente definiert werden müssen, um ihn an den vor- und nachstehenden Buchstaben anzubinden. Dabei sind die Anschlüsse nicht einheitlich. Im Regelfall werden die Buchstaben auf der Grundlinie angeschlossen, bei einzelnen Buchstaben wie b, d, o, ö oder r werden die folgenden Buchstaben aber im oberen Bereich angeschlossen. Insofern muss für jeden Kleinbuchstaben eine Variante mit oberem und eine mit unterem Anschluss gezeichnet werden. Hinzu kommen Formen für Wortanfang und -ende, da hier die Verbindungselemente fehlen.

Wie im Schriftsatz gibt es auch in Handschriften sog. Ligaturen, spezifische Buchstabenverbindungen, die als Formverkürzungen dienen. So kann ein „sch“ anders geschrieben werden als ein einzelnes s, c, h. Kleist nutzt in seinen Handschriften viele derartige Formverkürzungen. Entsprechend enthalten die Fonts diverse Ligaturen, u. a. für st, ch, sch, tz, sp etc, die das Gesamt-Schriftbild wesentlich mit prägen.


Die Fonts „Kleist Ghonorez“ und „Kleist Prinz Wilhelm“ im Detail

Im Font wird die einzelne Buchstabenform als „Glyph“ bezeichnet. Jeder Glyph ist eine vektorisierte Zeichnung. Im Gegensatz zu pixelbasierten Darstellungen bieten vektorbasierte Glyphen den Vorteil, beliebig skalierbar zu sein, für eine Schrift ein unersetzliches Merkmal.

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Bildausschnitt: vektorisiertes W

Die beiden Kleist-Fonts bestehen aus jeweils mehr als 400 Glyphen. Dies ist die Summe aller Buchstaben und deren Varianten, Ziffern, Brüche, Symbole, Akzente, Interpunktionszeichen und mehr. Beide Kleist-Fonts können Kleists Texte vollständig abbilden, sind aber zusätzlich so ausgebaut, dass auch zeitgenössische Texte (Unicode Latin-1) dargestellt werden können:

info@kleist-museum.de

Die Brandenburger Kleist-Ausgabe kostet über 2000 €.

© Coca®Cola™

Die Glyphen der „Kleist Ghonorez“ in der Übersicht

1. Majuskeln

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2. Minuskeln

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3. Ligaturen

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4. Interpunktion

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5. Symbole

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6. Ziffern

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7. Akzente

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Regel- und kontextbasierte Schriftdarstellung

Das Herzstück von Opentype-Fonts sind kontextbasierte Regeln, nach denen entschieden wird, welche Glyphenform im jeweiligen Buchstabenkontext benutzt wird. Dies ist ein fundamentaler Unterschied zu den gebräuchlichen Satzschriften. Deshalb wird es die meisten Nutzer*innen überraschen, dass sich die einzelne Buchstabenform während des Schreibens fortlaufend ändert, abhängig vom spezifischen Kontext. Das Regelwerk in den Kleist-Fonts ist sehr komplex. Hierzu mehr im folgenden.

1. Kontext: Buchstabenform abhängig von der Stellung des Buchstabens im Wort

Nehmen wir als Beispiel die Minuskel a in „abrakadabra“:

abrakadabra

Der Wortanfang zeigt das a ohne Aufstrich, das zweite a wird oben angeschlossen an das vorstehende r, das dritte a unten an k, das vierte a wieder oben an d, während das letzte a oben angeschlossen wird an r und am Wortende nur einen kurzen Abstrich hat. Insgesamt gibt es also folgende 6 a-Glyphen: a, a.init, a.fina, alle jeweils mit oberen und unterem Anschluss.

2. Kontext: Buchstabenform abhängig von der Art des Anschluss

Wie oben erwähnt, sind Buchstaben unterschiedlich angeschlossen. Im Regelfall werden die Buchstaben auf der Grundlinie verbunden. Ausnahmen bilden bei Kleist folgende Buchstaben, die oben angeschlossen werden: b, d, o, ö, r, B, O, Ö.

Beispiele Font Kleist-Ghonorez

Berlin, Ode, bald, dies oder, öfter, ruhig

Beispiele Font Kleist Prinz Wilhelm

Berlin, Ode, bald, dies oder, öfter, ruhig

3. Kontext: Buchstabenform abhängig von der Zeichenfolge (Ligaturen, Abkürzungen)

Bestimmte Buchstabenpaare gehen Ligaturen (Formverschmelzungen) ein. In Kleists Handschriften am häufigsten anzutreffen sind Ligaturen bei Di- und Trigraphen wie pf, st, sch, tz und bei Buchstabendopplungen: ff, pp, ss, tt etc.

Ligaturen: Font Kleist-Ghonorez

pf pfeifen

pp hoppeln

ſch schaffen

Sch Schatten

ſſ fassen

St Stoff

tz Ritze

tt hatte

fftschaffte

Abkürzungen: Font Kleist-Ghonorez

u. u.

d. d.

Thl. Thl.


Automatik für regelbasierte Verwendung von langem und rundem s

Bis ins 20. Jahrhundert hinein wurde im deutschsprachigen Raum sowohl in der Handschrift als auch im (Fraktur-)Druck zwischen einem langen und einem rundem s unterschieden: s und ſ, (s und ſ ).

In den Fonts „Kleist Ghonorez“ und „Kleist Prinz Wilhelm“ ist mit viel Aufwand ein eigenes Regelwerk implementiert, das automatisch entscheidet, ob ein langes oder rundes s geschrieben wird. So läßt sich mit beiden Fonts flüssig schreiben, ohne jeweils entscheiden zu müssen, ob ein langes oder rundes s einzusetzen ist. Da über die Tastatur immer nur ein einfaches s eingegeben wird, bleibt auch eine etwaige Rechtschreibkorrektur voll funktionsfähig.[3]

Die Implementierung folgt den seinerzeit gültigen Schreibregeln für den Einsatz des langen und runden s. Die wichtigsten seien hier kurz benannt:

Im Regelfall wird das lange s: ſ verwendet.

  • Das lange ſ wird benutzt:
    • am Wortanfang: suchen, sicher, sehr (ſuchen, ſicher, ſehr)
    • bei Silbenanfang in der Wortmitte: sauſen, reisen, Rosen</ span> (ſauſen, reiſen, Roſen)
    • bei allen Lautverbindungen (Di- und Trigraphen) sch, sp, st: Knoſpe, erſchwinglich, Troſt (Knoſpe, erſchwinglich, Troſt)
    • auch am Silbenschluss, wenn diese kein selbstständiges Teilwort sind: Wasser, müssen (Waſſer, müſſen)
  • Das runde s wird benutzt:
    • am Wortende: Haus, Eis, das, dies, was (Haus, Eis, das, dies, was)
    • als Fugen-s bei Komposita aus selbstständigen Teilwörtern: Wirtsstube, Haustür, Aussiht, dasselbe (Wirtsſtube, Haustür, Ausſicht, dasſelbe)
    • vor Suffixen, die mit einem Konsonanten beginnen (-heit -keit -lein -chen -tum -bar -lich -haft -mus): Weisheit, Röslein, Häšchen, häuslich, boshaft (Weisheit, Röslein, Häschen, häuslich, boshaft)
    • in Fremdwörtern mit dis- und des- beginnend, in Eigennamen und vor den Konsonanten d k, n, m, w: Bismarck, Dresden, Dešinformation, grotesk (Bismarck, Dresden, Desinformation, grotesk)

Diese Grundregeln sind weitgehend auf Basis von Algorithmen implementiert. Bestimmte Fälle allerdings sind zusätzlich nur über die Unterstützung durch ein Wörterbuch lösbar, z. B. Aussicht. Gerade das Fugen-s ist häufig nur über ein zusätzliches integriertes Wörterbuch erkennbar. Das in den Fonts implementierte Wörterbuch umfasst die meisten Problemfälle, die in Kleists eigenen Texten vorkommen. Wörter außerhalb des Kleistschen Wortschatzes werden nur über die Algorithmen nach runden oder langem s ausgelesen. Manche Komposita mit Fugen-s (wie z. B. „Arbeitsamt“) sowie Diminutive mit Endung auf -chen (Häuschen, Röschen) werden dabei nicht erfaßt und mit einem langen s geschrieben. Hier hilft nur, im Texteditor für das jeweilige s die Kontextvariante auszuschalten, so dass automatisch das runde s erscheint.


Wozu das Ganze?

Mit den Fonts „Kleist Ghonorez“ und „Kleist Prinz Wilhelm“ lassen sich am Computer erstmalig Texte schreiben in der Anmutung von Heinrich von Kleists Handschrift. Dabei kann zwischen einem frühen und späten späten Duktus seiner Schrift gewählt werden.

Manch eine/r mag sich fragen, wozu das Ganze?

  • Zunächst, und vielleicht am wichtigsten: es macht Spaß, mit diesen Fonts zu schreiben!
  • Gelegenheit macht Texte. Im engeren Kleist-Kontext (Kleist-Gesellschaft, Kleist-Museum) läßt sich in Zukunft manch eine Headline oder Absatz als Aufmacher im Kleist-Handschriften-Duktus absetzen.
  • Einer der produktivsten Einsätze der Fonts ist aber das Studium von Kleists Handschrift selbst. Das Schreiben von eigenen Texten „mit seiner Hand“ macht den Umgang mit seinen Handschriften vertrauter. Man liest sich ein, nach und nach. Steht am Anfang noch eine ziemliche Ratlosigkeit gegenüber seinen Handschriften, so wird mit dem Schreiben in seiner Hand die Schwelle hin zur Lesbarkeit deutlich geringer.
  • Kleists Handschrift ist trotz aller Eigenarten eine typische Spielart der zeitgenössischen deutschen Kurrent um 1800. Kleist lesen lernen heißt somit auch, seine Zeitgenossen besser lesen zu lernen.
  • Diese Lesekompetenz auszubilden ist, vor dem Hintergrund der paradoxen Situation, dass im Zuge der Digitalisierung von großen Bibliotheks-Beständen weltweit immer mehr Autographen (gerade auch aus der Sattelzeit um 1800) als Digitalisate für Leser*innen frei zugänglich werden aber selten gelesen werden können, eine wesentliche Aufgabe.

Web-Interface

Um die Kleist-Fonts unmittelbar auszuprobieren, steht ein Web-Interface zur Verfügung. Dieses ist auf PCs (Google Chrome und Firefox, Achtung: KEIN Explorer oder Edge), auf Macs (alle Browser) sowie auf Tablets und Smartphones einsetzbar. Einfach aufrufen und losschreiben!

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http://kleist-digital.de/kleist-handschriften-generator


Installation, Nutzung

Desktop

Windows 10

Für die Installation müssen die Fonts zunächst heruntergeladen werden (download). Unter Windows 10 sind die Kleist-Fonts nutzbar mit Word 2016 und Programmen wie InDesign und QuarkXPress. Leider unterstützt Microsofts neueste Browsergeneration Edge die Opentype-Features bislang nicht, so dass auf andere Browser (Chrome, Firefox etc.) ausgewichen werden muss.

Word 2016

Damit die Kleist-Fonts in Word 2016 korrekt angezeigt werden, müssen unter „Schriftart Erweitert“ > „Opentype-Features“ die Ligaturen auf „Alle“ und die Checkbox vor „Kontextvarianten verwenden“ aktiviert werden. (Bitte nicht vergessen, den Text erst zu aktivieren.)

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Danach sollte der Referenztext (kopieren und in Word einsetzen):

Paris, d. 28t Juli, 1801.
Gnädigste Frau,
Erkennen Sie an diesen Zügen wohl noch die Schrift eines Jünglings, die seit sechs Jahren nicht mehr vor Ihren Augen erschien? Können Sie aus ihrer Form wohl noch, wie sonst, den Namen des Schriftstellers errathen, und regt sich ...

wie im Screenshot dargestellt werden.

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Apple Macintosh

Apple hat die Opentype-Technologie im System integriert, insofern sind die Kleist-Fonts sofort in allen Editoren einsetzbar (TextEdit, Pages etc.).

Wenn Sie händisch ein langes s gegen ein rundes s austauschen wollen, da es von der Automatik falsch gesetzt wird (z. B. Fugen-s in Röschen), müssen sie für dieses s (erst aktivieren!) die "Kontextvarianten" abschalten. Dafür muss in "Schriften einblenden" unter "Typografie" die Checkbox deaktiviert werden. (siehe Screenshots).

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ACHTUNG: Nicht kompatibel sind die Kleist-Fonts mit Word auf dem Mac, auch in der neuesten Version, unterstützt keine Opentype-Features. Damit werden nur Einzelbuchstaben angezeigt, aber keine Ligaturen, kein automatisches Einsetzen von langen oder rundem s und keine korrekten oberen Anschlüsse zwischen den Buchstaben.

Die Kleist-Fonts sollten auch auf allen Browsern laufen (getestet: Chrome, Mozilla, Firefox, Opera).

InDesign Mac

In Adobe InDesign müssen die für die Kleist-Fonts zwingend notwendigen "Ligaturen" und "Kontextbedingte Varianten" erst aktiviert werden. Dies lässt sich unter Absatzformate auf zwei getrennten Dialogfelder einstellen.

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Lizenzrechtliches

KLEIST.digital steht unter einer Creative Commons Lizenz. Diese gilt auch für die Kleist-Fonts „Kleist Ghonorez“ und „Kleist Prinz Wilhelm“.

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Man darf die Schriften nutzen sowohl im Druck wie auch online, kopieren und weiter verteilen unter folgenden Bedingungen:

  • Angemessene Urheberangabe (kleist-digital.de oder KLEIST.digital oder Günter Dunz-Wolff)
  • Verweis auf Lizenz CC
  • Die Schriften dürfen als solche nicht verkauft werden, auch nicht in Paketen mit anderen Schriften. Ein Einsatz der Schriften in werblichem Prospekt-Material u.ä. ist ausdrücklich erlaubt.
  • Die Schriften dürfen nicht verändert werden.

Beispiel Mindestangaben: Schrift „Kleist Ghonorez“, kleist-digital.de. Wenn Platz ergänzen um Lizenz Creative Commons

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