Kleist-Museum in Kooperation mit kleist-digital.de

Mit KLEIST.digital entsteht die erste DIGITALE EDITION sämtlicher Werke und Briefe Heinrich von Kleists. Der vollständige Text des Phöbus-Journals und der Berliner Abendblätter sind Teil dieser Edition.

Alle Texte werden textkritisch neu editiert auf der Grundlage von Handschriften und Erstdrucken.

Die Erstdrucke werden als digitale ›Reprints‹ reproduziert, d. h. inklusive Titel, mit originalem Zeilenfall, Silbentrennung, Seitenpaginierung, Kopfzeilen, Kustoden und Bogensignaturen.

Für jeden Text werden auf Basis einer umfangreichen Kollation abweichende Emendationen und Lesarten ausgewählter Kleist-Editionen verzeichnet.

Mehr zur Edition.

News

Update v. 22. Juni 2016 (Version 0.37)

Die ›Berliner Abendblätter‹ sind in textkritischer Fassung ergänzt bis zum 42. Blatt.

Die Suchfunktionen (einfache und erweiterte Suche) sind komplett neu geschrieben und bieten eine Fülle neuer Möglichkeiten, u. a. die Einbeziehung von Wortformen, Synonymen und Thesauraus von ›Wortschatz, Uni Leipzig‹.

Vorversionen, ältere Updates siehe hier.

Erstdrucke: Dramen, Erzählungen, Sonstige

Die Dramen erscheinen als digitale ›Reprints‹ des jeweiligen Erstdrucks.

Die Erzählungen werden wieder in 2 Bänden präsentiert, d. h. so wie sie 1810 und 1811 veröffentlicht wurden. Die Stellung der Texte innerhalb der einzelnen Bände und ihre (mögliche) Bezugnahme zueinander sind so wieder sichtbar.

Alle Erstdrucke gibt es in einer nicht-emendierten (Basistext) und einer emendierten Fassung.

Phöbus und Berliner Abendblätter

Kleists Zeitschriftenprojekt Phöbus erscheint zum ersten Mal komplett als ›digitaler Reprint‹, inklusive aller nicht von Kleist stammenden Texte. Auch hier entsteht das kontextuelle Umfeld für Kleists eigene Veröffentlichungen erst durch diese Art der Rekonstruktion.

Die Berliner Abendblätter werden als Einzelblätter reproduziert. Kleists hat für die Abendblätter als Herausgeber, Redakteur und Autor gewirkt. Nur durch den ›digitalen Reprint‹ der Abendblätter werden Kleists eigene Texte in den von ihm bestimmten Zusammenhang gestellt und so für eine Lektüre kontextualisiert.

Textkritisch editierte Handschriften, Briefe

Alle Handschriften werden textkritisch editiert inklusive aller Streichungen, Ergänzungen, Korrekturen oder Eingriffe von dritter Hand. Sie werden neben der textkritischen diplomatischen Umschrift in einer konstituierten Lesefassung gezeigt.

In der Briefedition sind bislang die ersten zehn Briefe in dieser Form textkritisch editiert. Das restliche Briefkorpus wird entsprechend bearbeitet.

Brief-Edition
Flexible Suche im gesamten Korpus

Der Fokus von KLEIST.digital liegt auf der Bereitstellung eines flexiblen und mächtigen Recherche- und Suchwerkzeugs auf Basis eines vollständigen und zuverlässigen Textkorpus. Wesentlich erweitert sind die Such-Optionen durch die Integration des Wortschatz Universität Leipzig. Wesentliche Suchfunktionen sind:

Mehr zur Suche.

Erscheinungsweise von KLEIST.digital

Die Edition wird in periodischen Abständen aktualisiert.

Die nächste Projektphase beinhaltet die textkritische Erschließung aller Berliner Abendblätter (abgeschlossen ca. Ende 2016). Die Erschließung der Dramen wird sich anschließen.

Mit der vollständigen Bereitstellung aller Texte Kleists in textkritischer Fassung ist bis Ende 2018 zu rechnen. (Ausgenommen ist die textkritische Fassung sämtlicher Briefe.)

Disclaimer

Keine Edition ist fehlerfrei, auch diese nicht! Für die Meldung gefundener Fehler bin ich natürlich sehr dankbar. Bitte senden sie mir den Fund unter Angabe von Titel oder Briefnummer und der Zeilenangabe per Email an kleist@dunzwolff.de. Die Fehler werden umgehend korrigiert. Vielen Dank!!

Danksagung

Für Anregungen, Hinweise und Fehlerkorrekturen bedanke ich mich auf das Herzlichste bei: Prof. Andrea Bartl, Dr. Ingo Breuer, Dr. Anna Castelli, Günther Emig, Gaby Gelinek, Prof. Klaus Müller-Salget, PD Dr. Michael Ott, ›unserem‹ Altphilologen Klaus Peters, Dr. Martin Roussel, Dr. Peter Staengle, Jochen Stüsser-Simpson, bei Dr. Volker Michel für die Aufnahme in ›germanistik-im-netz.de‹, bei allen Mitgliedern der ›Hamburger Kleist-Gruppe‹ und in Liebe bei Anne.

Für die technische Umsetzung sei der weltweiten Open-Source-Bewegung gedankt. Ohne deren unermüdliche Aktivitäten wäre KLEIST.digital nicht machbar. Für direkte Unterstützung bei der Realisation der flexiblen Suchengine danke ich Dr. Christian Grün vom BaseX-Team und Robert Studtrucker für ein wichtiges Stück Software, um das Korpus von ›Wortschatz Universität Leipzig‹ in die Suchoperationen zu integrieren.

Achtung, Beta-Version. Diese Software kann Fehler enthalten.